Verstärkter Fokus auf das digitale 3D-Geschäft

Die Staramba SE (XETRA: 99SC) ist erfolgreich in das Jahr 2017 gestartet und sieht sich sehr gut aufgestellt. Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet das Unternehmen mit Gesamtumsätzen von rund 10 Mio. EUR sowie mit einem leicht positiven operativen Ergebnis. Die bisherigen Auftragseingänge übertreffen die Erwartungen des Managements. Das ungebrochene Interesse an Staramba beruht in erster Linie auf der selbst entwickelten 3D-Scan-Technologie. Allein im Februar kamen 10 3D-INSTAGRAPH®-Scanner zur Auslieferung, die auf Starambas Photogrammetrie-Technologie basieren.
Das Besondere an Starambas 3D-Scannern ist die außergewöhnliche Farb- und Konturechtheit der mit ihnen durchgeführten Scans. Die Scans erübrigen zunehmend die bis dahin notwendige und im 3D-Gewerbe aufgrund der hohen Zeitkosten gefürchtete Nachbearbeitung der Scans. Das laufend optimierte Scanverfahren eröffnet nachgelagerten Branchen der 3D-Industrie grundlegend neue Geschäftsmodelle. Aufgrund der hohen Nachbearbeitungskosten konnte sich z. B. der zunächst stark gehypte 3D-Selfie, also die dreidimensional ausgedruckte, farbechte Polymergipsfigur von jedermann als Geschäftsmodell anfangs nicht durchsetzen. Dies hat sich mit Starambas Scan-Technologie geändert, weshalb große 3D-Druckanbieter inzwischen wieder vermehrt auch auf das Endkonsumentengeschäft setzen. Staramba hatte ihre eigene 3D-Druckmanufaktur im Herbst 2016 an einen amerikanischen Investor veräußert, der sich Starambas Impulse durch den 3D-INSTAGRAPH® zunutze machen wusste.
Von der eigenen Scantechnologie profitieren aber nicht nur Starambas Hauptkunden im Scangeschäft: Fotostudios und Shopping Malls. Auch Staramba selbst entwickelt und testet laufend neue Geschäftsmodelle, um das eingesetzte Kapital der Investoren zu vervielfachen. Bislang war das im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Unternehmen vor allem bekannt dafür, fotoechte 3D-Figuren von Weltstars aus dem Sport- und Unterhaltungsgewerbe zu verkaufen. „Daran halten wir natürlich fest“, sagt Julian von Hassell, geschäftsführender Direktor des mit den akquirierten Lizenzen namhafter Lizenzgeber wie Universal Music, Bayern München, Borussia Dortmund und Real Madrid groß und bekannt gewordenen Unternehmens. „Aber wir haben von Anfang an erklärt, dass wir die größten Umsatz- und Gewinnpotenziale nicht im analogen Figurendruck, sondern in der digitalen Verwertung unserer Scans sehen.“ Das digitale 3D-Datengeschäft soll sich zu Starambas dritter Säule neben dem 3D-Scanner und -Figurenverkauf entwickeln und zu dem wichtigsten Wachstumstreiber der kommenden Jahre werden. Hierzu wurden eine ganze Reihe strategischer Maßnahmen ergriffen, über die zeitnah berichtet werden wird.
Die Staramba SE plant den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2016 am 28. April 2017 zu veröffentlichen.

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